3. FIGS-Forschungstag 2010:
Kirche und Gemeinde zwischen Tradition, Innovation und Illusion
Samstag, 8. Mai 2010, 9.30 - 16.30h
3x3 emk, Hunzenschwil
Immer mehr christliche Gemeinden und Kirchen in der Schweiz erleben Erneuerung – sowohl nach innen als auch in Bezug auf ihre gesellschaftliche Relevanz. Was sind entscheidende Faktoren einer solchen Erneuerung? Was kann man lernen?
Am 3. Schweizer Forschungstag stellte das FIGS verschiedene Gemeinden aus dem landes- und freikirchlichen Bereich vor, die sich in den letzten 10 Jahren tiefgreifend verändert haben - mit dem besonderen Schwerpunkt auf missionaler bzw. gesellschaftsbezogener Ausrichtung. Neben der Vorstellung der einzelnen Gemeinden wurde ihre Erneuerungs-Geschichte in workshops vertieft.
Der Forschungstag stellte aber nicht nur Modelle vor, sondern zeigte Prozesse und Hintergründe auf. So wurden zum ersten Mal erneuerte Gemeinden empirisch vergleichend untersucht und erste Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt vorgestellt.
Die etwa 75 Teilnehmer - Pastoren, Gemeindeleiter, Aelteste, GemeindegründerInnen, Studenten, Strategen und Entscheidungsträger - erhielten damit Einblick und Durchblick in geballter und verständlicher Form. Das FIGS führt seinen jährlichen Forschungstag in enger Zusammenarbeit mit dem IGW und der Stiftung für Bildung und Forschung durch.
Referate:
Prof. Ralph Kunz, Universität Zürich: "Ecclesia Quo Vadis - Gemeindeforschung im Kreisel der Postmoderne"
Thomas Härry, Minoritätsgemeinde Aarau: "Kultur vor Programm: Theologische Einsichten im Veränderungsprozess"
Folgenden Kirchen und Gemeinden wurden vorgestellt:
- Minoritätsgemeinde Aarau
- Landeskirche Gossau ZH
- Prisma Rapperswil
- Eglise Ouverte Genève
- Chrischona Frauenfeld
Hier die Highlights des 2. Forschungstages vom 9.Mail 2009 zum Download:
- Dr. Urs Schmid: "Leidenschaft mit Verfallsdatum - wie lange können wir das Feuer halten?"
- Reinhold Scharnowski: "Welche neuen Gemeindeformen sind in den letzten Jahren in der Schweiz entstanden?" Ein Ueberblick über die Szene




